Bircher-Müsli

Marke oder Produkt?

Wenn es euch so geht wie mir, dann habt ihr euch irgendwann auch schon mal die Frage gestellt, ob das Bircher-Müsli eine spezielle Art von Müsli oder eine eigene Marke ist.

In den letzten Jahren wurde der Begriff „Bircher-Müsli“ immer öfter verwendet. Trotzdem hatte ich nie das Gefühl, dass es sich dabei einfach nur um ein Müsli handelt.

In diesem Post gehe ich der Frage auf den Grund:

Was ist das Bircher-Müsli?

Geschichte:

Der Beginn des Bircher-Müsli geht zum Anfang des 20. Jhd. zurück. Etwa zu dieser Zeit entwickelte der Arzt Maximilian Bircher-Brenner das nach ihm benannte Bircher-Müsli. Damals war das Bircher-Müsli nichts besonders, sondern eine Mahlzeit, die auf den Bergalmen schon seit Jahrzenten bekannt war. Die Zutaten waren klassisch und günstig:

  • Haferflocken
  • Nüssen
  • Rosinen
  • Äpfel
  • Milch

Die Zutaten:

Das Bircher-Müsli besteht also aus insgesamt 5 Zutaten. Aber warum genau diese?

Mit den fünf Zutaten enthält das Bircher-Müsli alles was dein Körper benötigt und ist dadurch das perfekte Frühstück, eignet sich aber auch gut als Zwischenmahlzeit.

  • Die Haferflocken liefern die dringend benötigten Kohlenhydrate die deinem Körper die Energie liefern die euch durch den Tag bringen.
  • Die Nüsse sorgen für die gesunden Fette die ihr benötigt, um einen klaren Kopf zu behalten. Sie sind tatsächlich das „Futter fürs Gehirn“
  • Rosinen und Äpfel sorgen für den richtigen Zuckergehalt in eurem Blut, anders als Industriezucker sorgt der „gesunde“ Zucker für Energieschübe und wohl befinden. Auch dieser Zucker löst Glückshormone in euch aus.
  • Äpfel oder auch anderes Obst geben euch Vitamine und wichtige Nährstoffe, sie halten euer Immunsystem in Schach und beugen, unter anderem, Krankheiten vor.
  • und schließlich noch die Milch. Sie sorgt für Calcium, das vor allem für eure Knochen benötigt wird.

Alles in allem deckt das Bircher-Müsli also alles ab was euer Körper benötigt. Und das alles in einer Mahlzeit.

Wichtig für die Zubereitung ist, dass ihr alle Zutaten über Nacht einweichen lasst. Dadurch sind sie für euren Körper leichter zu verdauen.

Kein Wunder also, dass das Müsli so gut im Sanatorium des Arztes angekommen ist.

Abwandelung:

Aber was ist, wenn ihr etwas im Bircher-Müsli nicht mögt oder dagegen allergisch seid? Müsst ihr deshalb darauf verzichten?

Die Antwort ist ein klares Nein!

Hier ein paar Wahlmöglichkeiten für euch mit denen das Müsli trotzdem noch gesund und lecker bleibt.

Wahlmöglichkeiten für

Haferflocken:

  • Dinkelflocken

Nüsse:

  • Mandeln
  • Walnüsse
  • Haselnüsse
  • Pecannüsse
  • Leinsamen
  • Sonnenblumenkerne
  • Chiasamen
  • Sojakerne
  • Kokosflocken
  • Kürbiskerne

Äpfel:

  • Birnen
  • Bananen
  • Pfirsiche
  • Kirschen
  • Erdbeeren
  • Kiwi

Rosinen

  • getrocknete Datteln
  • getrocknete Cranberrys

Milch

  • Mandelmilch
  • Sojamilch

Ihr seht also, dass es viele Möglichkeiten gibt das Bircher-Müsli zu genießen. Ich achte bei der Obstwahl vor allem darauf, dass mein Obst saisonal ist. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch günstiger.

Fazit

So zurück zur Ausgangsfrage. Das Bircher-Müsli ist also keine Marke, sondern tatsächlich ein Produkt, genauer gesagt, eine konkrete Müslisorte.

Auf der Webseite findet ihr ein Rezept für mein „Sommer Bircher-Müsli„. Probiert es aus und wandelt es nach Belieben ab. Ich bin gespannt, wie ihr es findet.

 

Ich hoffe, dieser Beitrag hat euch geholfen und war für euch interessant.

Eure Verena

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